Leuchtturm für Afrika

Leuchtturm für Afrika

Zukunft Zuhause statt Flucht nach Europa

Ein Tag in der Zukunft

Stellen Sie sich vor, Sie fahren in ferner Zukunft in den Ort Kumasi, um die Schule zu besuchen, die Sie heute unterstützen. Die Anbindung der Schule hat sich bedeutend verbessert. Ohne Probleme erreichen Sie das Gelände, welches momentan an vielen Stellen einer Baustelle gleicht. Doch was Sie erwartet ist keine Baustelle, sondern ein belebtes Zentrum für Bildung, Kultur und Entwicklung. Das vollendete Schulgebäude, welches mittlerweile voll ausgestattet und energieautark seinen Zweck erfüllt, hat sich um ein Internatsgebäude erweitert. Schülerinnen und Schüler aus entfernteren Dörfern können hier nun übernachten. Auch Freiwillige aus Europa finden hier Unterkunft. Das Bildungsangebot hat sich vergrößert, nach dem Schulabschluss ist es den Jugendlichen nun möglich, hier eine Ausbildung zu beginnen. Neben dem Schulkomplex steht ein weiteres großes Gebäude.
Menschen aus unterschiedlichen Nationen gehen durch die geöffneten Türen ein und aus. Dort finden Tagungen, Diskussionsabende und Vorträge statt. Initiatoren anderer Projekte tauschen sich über Schwierigkeiten und Fortschritte aus. Menschen aus der Umgebung treffen sich, um über die Entwicklung ihrer Region zu diskutieren. Diejenigen, die eigene Geschäftsideen haben, besuchen Seminare und lauschen den Erfahrungen derer, die bereits erfolgreich ein Geschäft führen. Unternehmer aus anderen Ländern treffen sich in den Konferenzräumen mit Geschäftsleuten aus Ghana, schließen Verträge, verhandeln Kredite oder diskutieren eine mögliche Kooperation. Diejenigen, die eine Pause von dem bunten Treiben brauchen, ziehen sich in Ruheräume zurück oder besuchen den Meister-Eckert-Raum, der von Künstlern der Gegend im Kontext eines Wettbewerbs gestaltet wurde. Sie lassen den Ort, der nun eine Zukunft in der Heimat ermöglicht, auf sich wirken und stellen fest:

Ein Entwicklungshilfeprojekt ist das hier lange nicht mehr, dafür ein Ort der interkulturellen Begegnung und gemeinsamen Arbeit. Helfen Sie uns diese Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen!  (Text Zita Hoefer, Studentin SozÖk, Uni Hamburg)

Konzept und Strategie

Im intensiven Austausch mit der Bevölkerung, Möglichkeiten zum Broterwerb Zuhause zu schaffen. Flucht und Europa bekommen so eine andere Bedeutung. Und Existenzgründungen beginnen mit dem Besuch einer Schule.
In der ersten Stufe, der Phase 1. - engpassorientierte Maßnahmen - sind ein Bus mit min. 50 Sitzplätzen und € 50.000 erforderlich, um den Transport der Schüler zu gewährleisten und das in baubefindliche Schulgebäude zu vollenden.
Das Projekt ist eine Initiative der Dominikaner und wird von den Patres in Hamburg mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützt. MobileLebensArt beteiligt sich ehrenamtlich mit kreativem Inpunt und aktivem Fundraising.

Schule vom Kindergarten bis zur Hochschulreife sowie weiterführende Aktionen – Phasenübersicht
• Gesamt 2.000 Schüler
• Internat 600 Schüler
• Bevölkerung Workshops - Vorbereitung für Leben und Arbeitswelt
• Praxis sämtliche Gewerke am Bau, Lehrtätigkeit, Gastronomie, Kleingewerbe, Personentransport, Landwirtschaft...
• Firmen-Forum für Präsentationen und Netzwerken
• Das Projekt kann sich selber, nachhaltig finanzieren

"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass es Sinn hat, egal, wie es ausgeht"
so Václav Havel
Ja Hoffnung, nicht Ernährung zum Überleben, sondern eine Perspektive, die eigene Existenz zu sichern. Das soll mit dem Leuchtturmprojekt für Afrika - Impulse und Starthilfen - erreichet werden. Im intensiven Austausch mit der Bevölkerung, werden deren Bedürfnisse erkundet, Konzepte diskutiert und von Einheimischen umgesetzt.
Kontakt Jk@ZukZuh.eu
Übersicht

Zukunft Zuhause statt Flucht nach Europa
Kontakt: Johann K. Helmhart
Weidestraße 123
22083 Hamburg
+49 (0)40 18 04 96 90

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